Siegel

Was bedeuten unsere Siegel?
Da uns Ehrlichkeit, faire Arbeitsbedingungen und der Umgang auf Augenhöhe mit allen an der Produktion beteiligten Menschen wichtig sind, haben wir uns für Fairtrade und andere Siegelpartner entschieden. Und weil das Thema Transparenz ebenfalls eine große Rolle bei all unserm Tun spielt, möchten wir euch an dieser Stelle die Siegel auf unseren Produkten genauer erklären.

Fairtrade: das Siegel für faire, transparente Handelsbeziehungen
Das offizielle Fairtrade-Siegel wird in Deutschland vom Transfair e. V. vergeben und zeichnet Produkte und enthaltene Rohstoffe aus, die nach den strengen Kriterien der Fair-Trade-Bewegung angebaut und produziert wurden.

Prinzipien des Fairen Handels
Konkret bedeutet das unter anderem, dass keine Kinder- oder Zwangsarbeit stattfindet, ein garantierter, kostendeckender Mindestpreis bezahlt wird und eine zusätzliche Fair-Trade-Prämie ausgeschüttet wird, über deren Verwendung die Mitglieder*innen einer Kooperative oder ein gewähltes Gremium aus Arbeiter*innen und Teilen des Managements entscheidet. Zudem werden langfristige Handelsbeziehungen aufgebaut und gerechte Arbeitsbedingungen geschaffen, die beispielsweise die Löhne, Arbeitssicherheit und -zeiten betreffen. Auch Vorfinanzierungsmöglichkeiten und transparente Prozesse sind Teil der Fairtrade-Richtlinien, deren Einhaltung jährlich von der unabhängigen FLOCERT kontrolliert wird.

NATRUE: zertifizierte Naturkosmetik

Das Siegel von NATRUE ist eines von mehreren, die zertifizierte Naturkosmetik auszeichnen. Der in Brüssel ansässige internationale Verband vertritt einen sehr hohen und weltweit bekannten Standard. Unter anderem müssen kosmetische Produkte, die mit dem NATRUE-Siegel werben, folgende Kriterien erfüllen:
  • Verwendung natürlicher und biologischer Inhaltsstoffe
  • Sanfter Herstellungsprozess
  • Umweltfreundliche Praktiken
  • Verzicht auf:
    • synthetische Duft- und Farbstoffe
    • Inhaltsstoffe aus der Erdölchemie, Silikonöle und -derivate
    • gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe
    • Bestrahlung von Endprodukten oder pflanzlichen Inhaltsstoffen
The Vegan Society: die Vegan-Blume

Dass viele unserer Produkte das offizielle Vegan-Label des internationalen Vereins „The Vegan Society“ tragen dürfen, liegt daran, dass wir uns bereits frühzeitig um die Zertifizierung unserer veganen Produkte gekümmert haben. So erfüllen die entsprechend gelabelten Lotions, Saucen und Hygienprodukte unter anderem die folgenden Richtlinien:
  • keine tierischen Inhaltsstoffe: Weder beim Produkt selbst noch bei der Herstellung des Produkts kommen Tierprodukte oder tierische Nebenprodukte zum Einsatz.
  • Tierversuche: Weder bei der Entwicklung noch bei der Herstellung des Produkts dürfen Tierversuche durchgeführt oder beauftragt worden sein.
  • gentechnisch veränderte Organismen: Weder bei der Entwicklung noch bei der Herstellung von gentechnisch veränderten Organismen dürfen Gene von Tieren oder von Tiere stammende Substanzen miteinbezogen werden. Produkte, bei denen Gene verändert wurden, müssen zudem als solche gekennzeichnet werden.
PeTA Cruelty-Free: Kosmetik ohne bitteren Beigeschmack

Neben der Kooperation mit der Vegan Society haben wir uns auch an die Tierrechtsorganisation PeTA gewandt und denen gegenüber versichert, dass wir weder zurzeit noch zukünftig Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben werden. Darüber hinaus enthalten die FAIR SQUARED Produkte keinerlei Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs und sind daher für vegan lebende Menschen geeignet.

Halal: interessant für Muslim*innen

Als eine der ersten Kosmetikserien darf FAIR SQUARED damit werben, halal zu sein. Das liegt daran, dass bei der Produktion keine Inhaltsstoffe zum Einsatz kommen, die nicht den Richtlinien des muslimischen Glaubens entsprechen. Neben dem Verzicht auf Schweinefleisch und dessen Nebenprodukten ist gläubigen Muslim*innen zudem der Konsum von nicht regelgerecht geschlachteten Tieren sowie Alkohol gestattet. Dies lässt sich auch auf andere Bereiche wie beispielsweise Kosmetik übertragen, sodass hier bestimmte Kriterien zu erfüllen sind, um sich offiziell „halal“ nennen zu dürfen.

Fair Rubber: faire Bedingungen für Naturkautschuk

Einige Rohstoffe werden nicht von Fairtrade International erfasst, so auch der natürliche Saft des Kautschukbaums: Latex. An dieser Stelle setzt der Fair Rubber e. V. an, der sich für faire Bedingungen für die Latexzapfer*innen einsetzt und Produkte auszeichnet, die konform zu den Richtlinien produziert wurden. Durch den Einsatz fair gehandelten Naturkautschuks in den Produkten von FAIR SQUARED und FAIR ZONE sowie weiteren, die sicherlich noch folgen werden, ermöglichen wir den Anbaupartnern in Indien und Sri Lanka, am Fairen Handel teilzunehmen. Neben einer zusätzlichen Fair-Trade-Prämie von 0,50 € pro kg Kautschuk Trockenmasse wird ein regelmäßiges Einkommen geschaffen, das den Kleinbauern und ihren Familien dabei hilft, ein besseres Leben zu führen.

FSC®: nachhaltige Landwirtschaft

Hinter dem FSC®-Siegel steckt der Forest Stewardship Council®, der sich zur Förderung einer umweltfreundlichen und sozialförderlichen Bewirtschaftung von Wäldern gegründet hat. Mit dem Siegel dürfen all jene werben, die nachweisen, dass sie entsprechend zertifiziertes Papier oder andere Erzeugnisse entlang der gesamten Wertschöpfungskette verwenden. Es gibt drei Arten von FSC®-Labeltypen, die angeben, worum es sich bei dem Produkt handelt: FSC® 100 % (komplett aus FSC®-zertifizierter Waldwirtschaft), FSC® recycled (ausschließlicher Einsatz von Recyclingmaterialien) und FSC® Mix (Mischung aus zertifizierten und kontrollierten Materialien). Bei fair2.me tragen unter anderem viele der Pappverpackungen das FSC®-Logo. Auch die meisten FAIR ZONE Produkte wurden aufgrund des nachweislich nachhaltig zertifizierten Rohstoffs Naturkautschuk gesiegelt.

ClimatePartner: CO2-neutrale Produktion

Bei ClimatePartner handelt es sich um einen Dienstleister, der für uns alle Emissionen, die von der Entwicklung und Produktion über die Verwaltung bis zum Verkauf unserer Ware anfallen, errechnet. Darüber hinaus liefern die Mitarbeiter*innen uns Einsparpotenziale und helfen uns dabei, die verbleibenden CO2-Emissionen durch verschiedene Projekte zu neutralisieren. So sind durch unsere Bemühungen zum Beispiels saubere und effiziente Dampfdrucktöpfe in Raichur, Indien angeschafft worden. Seit 2017 dürfen wir unsere Produkte nun bereits ganz offiziell klimaneutral nennen.

Zero Waste: freiwillige Selbstverpflichtung ohne Siegel

Weil uns der Planet Erde alles andere als egal ist, halten wir die ganze Zeit Ausschau nach Möglichkeiten, um unsere Produkte noch umweltfreundlicher zu machen. Als eines dieser ganz großen Ziele stand das Thema „plastikfrei“ lange Zeit auf der Agenda. Mit FAIR SQUARED haben wir nun einen Weg gefunden, um diesem Ziel bis Ende 2019 gerecht zu werden: Wir stellen unsere Verpackungen um – auf wiederverwendbare Tiegel, Flaschen und weitere Container, die wir im Rahmen eines Zero-Waste-Kreislaufs mehrmals wiederbefüllen. Nach langer Überlegung haben wir uns für ein Mehrwegsystem und das gute alte Material Glas entschieden, um die ersten Schritte zu unternehmen. Sicherlich nur der Anfang, denn die Köpfe sind voll mit Ideen. Aber eben auch ein sehr wichtiger Schritt, um dem immensen Plastikproblem etwas entgegenzusetzen. Gleichzeitig geben wir so jeder und jedem von euch die Chance, aktiver Teil der Zero-Waste-Bewegung zu werden!